Zentrum
für Fremdsprachen

Über das Zentrum für Fremdsprachen

Das Zentrum für Fremdsprachen der Masaryk-Universität gewährleistet universitätsweit die sprachliche Ausbildung der Studenten nichtphilologischer Fächer. Das Zentrum besteht aus einer Koordinierungsstelle und acht Fakultätsabteilungen, welche für die Sprachausbildung sorgen und auch die sprachlichen Fähigkeiten der Studenten der einzelnen Fakultäten der Masaryk-Universität testen.

Den Studenten der Bachelor-, Magister- und Doktorstudiengänge, die als Präsenz- oder Kombinationsstudium angeboten werden, steht der Unterricht von sieben Fremdsprachen auf akademischem oder fachlichem Niveau zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Russisch. Medizin- und Jurastudenten werden darüber hinaus auch Kurse zur Fachterminologie in Latein angeboten. Für ausländische Studenten an der medizinischen Fakultät in Brünn veranstaltet das Zentrum für Fremdsprachen auch Tschechisch-Intensivkurse sowie Kurse zur tschechischen Fachterminologie.

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Die Weiterentwicklung der Lehrmethoden des Zentrums für Fremdsprachen sowie allgemeine Neuerungen bei seiner Sprachausbildung werden durch eigene Forschungstätigkeiten und die Teilnahme an Innovations- und Bildungsprojekten ermöglicht; das bezuschusste Projekt IMPACT (Innovation, Methodik und Qualität der Sprach- und Fachausbildung in Fremdsprachen im tertiären Sektor der Tschechischen Republik) ist das bisher größte. Es begann im Jahr 2012 und ist auf drei Jahre angelegt. Es stellt eine lose Fortführung des vorangegangenen Dreijahresprojekts COMPACT dar, zielt jedoch mit seinen Ambitionen über die Grenzen der heimatlichen Institution hinaus. Das Ergebnis dieser Projekte sind eine Reihe von Fachseminaren für Fremdsprachenlektoren und Lehrer, die Vorlesungen in Fremdsprachen halten, sowie innovative Unterrichtskurse für Studenten, Fachkonferenzen und neue Unterrichtsmaterialien und Publikationen.

Im Rahmen des Sprachunterrichts nutzen die Lektoren des Zentrums für Fremdsprachen nicht nur moderne Unterrichtsmethoden (z. B. autonomes und kollaboratives Lernen oder Peer-Review), sondern auch moderne Informationstechnologien. Hierzu gehört ein Lehrzimmer, das mit audiovisueller Spitzentechnik ausgestattet ist und auch den Unterricht per Videokonferenzen ermöglicht. Zu erwähnen sind aber auch E-Learning-Kurse, eigene Software für Peer-Review sowie die Benutzung von sog. Flip-Kameras für die Bewertung des mündlichen Ausdrucks und der Präsentationsfähigkeiten. Über die neuesten Trends im Unterricht informieren sich die Mitarbeiter des Fremdsprachenzentrums im Rahmen von Arbeitsaufenthalten im Ausland, auf Konferenzen und mithilfe eines Netzes von in- und ausländischen Zusammenarbeiten. Das Zentrum für Fremdsprachen ist langjähriger Partner mehrerer Universitäten im Ausland und kooperiert eng mit anderen Bildungsorganisationen wie z. B. dem Tschechischen und Slowakischen Verband der Sprachenzentren (CASAJC) oder dem Europäischen Verband der Hochschulsprachenzentren (CercleS).

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